Musik/Music, Vortrag/Praesentation

CD Präsentation & musikalischer Vortrag: haring & the trouts

Haring & the Trouts

HARING & THE TROUTS ist eine queer-feministische Alternative-Country-Rock-Band, die 2010 von Sol Haring und Kordula Knaus gegründet wurde. Ihre originellen Songs, die Country gegen den Strich bürsten, handeln von Rebellen, taffen Frauen, Transgender, Ageismus oder queerer Liebe und sind ein Manifest für Empowerment und fröhlichen Stolz. 2016 veröffentlichten sie ihr erstes Album „enjoy the swim„, 2023 ihr zweites Album „She don’t care„. haring & the trouts kommunizieren über facebook , die Musik ist über  soundcloudyoutube oder spotify erhältlich.

„She don‘t care“enthält Hymnen auf mutige Pionierinnen*, visionäre Utopistinnen* und Cowboys-girls ohne Pferde  – im gewohnt knackigen wie selbstironischen Alternative Country Rock sound.

SOL HARING: Ich wollte immer ein Side­project »Country Band« zu meiner Band supernachmittag (mit Anita Peter Mörth), und ich wollte einmal einen Bandnamen, der meinen Nachnamen mit einem »and the XYZ« weiterführt. Nachdem ich Haring heiße (im Hochdeutschen ist das der Hering) passen die Forellen zum Fisch, so wurden wir zu »haring & the trouts« (Forellen sind extrem musikali­sche Fische).

Diese ironische Note in unserem Band­namen spiegelt sich auch in unserer Aneignung des Country-Genres. Country ist historisch gesehen die Musik der US-amerikanischen Arbeiter*innenklasse. Das Genre wird heute stark als weiß, konser­vativ, heteronormativ etc. angesehen. Kordula sagt, es ist interessant, es gegen den Strich zu bürsten.

Wir sind Feministinnen und die Themen unserer Songs entspringen unserer Lebenserfahrung. Unser Sex, Drugs & Rock’n’Roll ist mehr: Sex & Gender Ben­der, wir sind Akademikerinnen (Dr. Sol und Prof. Dr. Kordula, Dr. Jenny und Dr. Dipl.-Ing. Steffi), also viele Dr. Feel Goods mit kreativer Note! Wir kommen aus verschiedenen Ausbildungs- und Genre ­bereichen – theoretisch und musikalisch. Meine musiktheoretischen Kenntnisse sind rudimentär, das können aber die anderen sehr gut. Für’s Songwriting braucht’s keine Theorie, aber für ein Arrangement und für die »gemeinsame Sprache« als die Bandkommunikation ist das manchmal ganz gut. Die Mischung macht’s. Wir singen über die Schuhgröße 42, die ja für Frauen schon anständig groß ist. Alles was nicht in der Norm ist, nicht dem stereotypen Bild der Geschlechter entspricht, das zieht uns direkt an und daraus wird gleich ein Lied gemacht. Themen: diverse durchbrechende Gender­rollen, trans/lesbische Liebe, Prostitution, Armut, Mord, Altern, Sport, Glaube, Mensplaining, die Menschenrechte und Doughnuts …

INFORMATION

  • Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Programmbeginn – bei einer Matinée bitte bis zum Vorabend – unter kunstgarten@mur.at oder +43 316 262787