Literatur

Diese Kärntner Literat*innen …

Österreich liest

Österreichische Gegenwartsliteratur steht heute bei „Österreich liest“ auf dem Programm.

Maria Alraune Hoppe

Mario Oppelmayer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maria Alraune Hoppe liest aus „Auf der Suche nach Man. Im Schatten des zeitlosen Seins“( 2019). Verlag „Der Wolf“ Wolfsberg/Kärnten.

Unsichtbare Fäden, die tragen, die verbinden, die lenken, die verändern, sie spinnen ein Netzwerk von Frequenz-Synergien, sich stetig entfaltenden, gleich Wellen sich überlagernden Bildern, die sich verändern, schwingen, nach außen abstrahlen, wieder zu neuen Netzwerken führen … im immerwährenden Fluss der Zeitlosigkeit.
Das Netzwerk der Wahrnehmung von außen nach innen nach außen – man braucht nicht mehr wohin zu reisen, das Reisen findet im Inneren statt, als stülpe sich die Welt in sich hinein und gelange durch das „Nadelöhr“ in ein Anderswo, das sich den derzeit gängigen wissenschaftlichen Untersuchungen entzieht, ausgehend wohl von rückwärtsgewandtem Verstehen.

Maria Alraune Hoppe
1947 in Düshorn Deutschland, geboren. Ergotherapeutin, Validations¬trainerin nach Naomi Feil. In Schweden, Kärnten, München und Wien gelebt, gelernt, studiert und gearbeitet. Derzeit wohnhaft in Klagenfurt. Sie schreibt seit ihrer Jugend in verschiedener Form, meist heimlich, manchmal anlass¬bezogen: Lyrik, Prosa, Fach¬beiträge, Märchen, Kurz¬geschichten, Satire. Außerdem macht sie Dokumentar¬filme, Musik¬impro¬vi¬sa¬tionen und Electronic Music.

Veröffentlichung von Kurzgeschichten in diversen Anthologien.
Nominierung beim Bleiburger Literaturwettbewerb 2018 mit der Erzählung „ORETI“.
2017: Erzählband „Tinte im Weißwein“. ISBN 9783902608796
2019: Roman „Auf der Suche nach Man. Im Schatten des zeitlosen Seins“ ISBN 9783902608956

Mario Oppelmayer liest Lyrik  und Prosa.

Wir gehn an den sozialen Rändern verloren.
In der politischen Mitte schlafen wir ein.
Steigen wir hoch, fehlt uns das Mitleid.
Fallen wir, trifft uns dazu noch ein heimtückisch geworfener Stein.
(05.02.2018)

Mario Oppelmayer, geb. 1959, wuchs in Kärnten auf, führte von Kindheit an ein psychologisch unruhiges, bewegtes Leben und erlebte kurz eine bescheidene Stabilisierung als Sozialarbeiter, danach die Katastrophe und Pensionierung aus Krankheitsgründen. Nach einem abgebrochenen Psychologiestudium begann er mit 35 zu schreiben. Er absolviert das letzte Stadium seiner Psychotherapie in Graz, wo er seit 2013 lebt.

INFORMATION

  • Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Programmbeginn – bei einer Matinée bitte bis zum Vorabend – unter kunstgarten@mur.at oder +43 316 262787