Slata Roschal © Ksenia Laevskaia
Slata Roschal, 1992 in Sankt Petersburg geboren, lebt in München und ist 2025/26 Stadtschreiberin von Graz. Sie ist nicht nur eine vielfach ausgezeichnete Autorin und eine im Feuilleton hochgeschätzte Stimme, sondern auch als Literaturkritikerin, Übersetzerin aus dem Russischen und Herausgeberin tätig.
Ihr Debütroman 153 Formen des Nichtseins, der Themen wie Identität, Migration, Außenseitertum, Weiblichkeit und die Frage nach dem Sein verhandelt, wurde 2022 für den Deutschen Buchpreis nominiert.
„Ihre besondere Stärke als Dichterin ist es, eine elegante Balance zwischen mitleidloser, lakonischer Rede und poetischem Einfall zu halten – oder diese tänzerisch immer wieder neu herzustellen.“ (Aus der Begründung der Jury)
Als Literaturwissenschaftlerin veröffentlichte sie bislang mehrere Lyrikbände sowie die Romane 153 Formen des Nichtseins und Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten.
INFORMATION
- Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Programmbeginn – bei einer Matinée bitte bis zum Vorabend – unter kunstgarten@mur.at oder +43 316 262787
- Preis
