Literatur

Autorenlesung Clemens Setz

Clemens Setz (Foto: Max Zerrahn)

Clemens Setz liest wieder im kunstGarten. Wir freuen uns auf einen kleinen Vorgeschmack seines neuen Buches, das im Herbst 2020 erscheinen wird.

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren, wo er Mathematik und Germanistik studierte und heute als Übersetzer und freier Schriftsteller lebt. Mit Büchern konnte Clemens Setz lange nichts anfangen. Lieber vertrieb er sich die Zeit mit Computerspielen. Erst eine Erkrankung und ein Gedicht von Ernst Jandl brachten die Wende. Exzessiv begann er zu lesen und zu schreiben. 2011 wurde er für seinen Erzählband „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman „Indigo“ stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet. 2014 erschien sein erster Gedichtband „Die Vogelstraußtrompete“…

2020 erhält Clemens Setz den Heinrich-von-Kleist-Preis zugesprochen. Dieses Jahr wählte die österreichische Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin Daniela Strigl den Preisträger aus. In ihrer Begründung heißt es, Setz sei „ein literarischer Extremist im besten Sinne, ein Erzähler und Dramatiker, der seine Leser mit anarchischer Fantasie und maliziöser Fröhlichkeit stets aufs Neue verblüfft, sie an seinem verstörenden Kopfuniversum teilhaben lässt und dabei hinausreißt in den Schwindel der Freiheit“.

INFORMATION

  • Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis spätestens 2 Stunden vor Programmbeginn unter kunstgarten@mur.at oder +43 316 262787.