Ausstellung/Gartenkunst

Im Blick: Landschaften und Denkräume

Barbara Schmid, _hybrid

Thema: Landschaft an-sich, Traumwelten, Utopie, politische Landschaft

Künstler*innen: Ada Kobusiewicz, Annette Philp, Barbara Schmid, Resul JusufiWilli Rast
Kuratiert von Elisabeth Saubach, MA & Irmi Horn

Annette Philp studierte in München Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste, in München und Braunschweig Kunstgeschichte, Kunsterziehung und Orientalistik und lebt und arbeitet in München.

Ihre Arbeitsfelder verteilen sich auf Film (300 Kurzfilme seit 2012), Screening und Kunstvermittlung:

Braunschweig, Hochschule für Bildende Künste, Professur Freie Kunstvermittlung. (bis 2015)
München, Palais Pinakothek, Vermittlungsräume für gemischtes Publikum.
Projekt SEHSTERN Begabungsförderung und Kreativität für die Karg-Stiftung Frankfurt.
Vaduz, Kunstmuseum Liechtenstein. Aufbau der Abteilung Kunstvermittlung.
München, Sammlung Goetz. Besuchergesprächsreihe Sehen Sie selbst.
Zuletzt:
2020
-Emmanuel Walderdorff Galerie und Strzelski Galerie, Stuttgart Auf den Schultern von Riesen.
-MAP Kellergalerie, Schruns Kunst als Motiv.
2019
-Emmanuel Walderdorff Galerie, Molsberg, Showroom #2
-Filmmuseum München. Kurzfilmabend / Zuschauerkino
2018
-Kunstraum haaaauch-quer, Klagenfurt. Ausstellung Annette Philp und Heiderose Hildebrand.
-Filmmuseum München. Kurzfilmabend / Zuschauerkino
-Emmanuel Walderdorff Galerie, Molsberg, Ausstellung Magic
-b-05 Montabaur, Ausstellung Sprengkraft, Kurzfilmprogramm Industrie.Kultur

Annette Philp Filmstill INSECTS, 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Medienkünstlerin Ada Kobusiewicz ist in Polen geboren. 2004 übersiedelte sie nach Spanien, wo sie an der Universität Granada an der Fakultät für Philosophie und Kunst studierte, wie auch am Andalusischen Institut der Künste, wo sie sich v.a. mit Lichtdesign beschäftigte. 2012 schloß sie ihr Studium in Kunst, Forschung und Produktion an der Kunstakademie in Granada ab und erhielt ihren Master of Arts in Novisad, Serbien, in Lichtdesign. Seit April 2014 schreibt sie ihren PhD in “Research in Art” an der Baskischen Universität in Spanien. Sie stellt in Österreich, Spanien, Serbien, Italien, Kroatien, BosnienHerzegowina, Finnland und UK aus; ihre Arbeiten wurden bei Festivals in den USA, Schweden, England, Österreich, Serbien, Frankreich, Portugal, Deutschland, Mexico, Spanien, Griechenland, Südkorea und Polen. Sie lebt und arbeitet in Spanien, Österreich, Serbien und Polen.

 

Barbara Schmid, Keramik

2015 atelier der stadt graz, taggerwerke puchstraße
2009-2014 studium an der kunstuniversität linz
2009 mitglied bei ig bildende kunst
2005-2007 meisterschule für kunst und gestaltung in graz
1995 studienaufenthalt bei katsuyuki sakazume in nakajo, japan
1991 sommerakademie für bildende kunst bei kiki kogelnik in salzburg
1984-1988 fachschule für keramische formgebung in graz

preise und stipendien

ankauf der arbeit “schöne aussichten” durch die Stadt Graz
artist in residence, palliano, italien
kunstpreis der arbeiterkammer oberösterreich für die masterarbeit
preis der stadt varadzin, keramik multiplex
österreichvertreterin “european ceramic context”, bornholm
stipendium für die künstlerinnenklausur stift rein
meisterklassenpreis des landes steiermark
honorary degree 3. world triennial exhibition of small ceramics, zagreb

_hybrid Die aus Metalldraht und Keramik bestehenden Objekte erhalten durch mehrfaches Übergießen mit gefärbtem Keramikschlicker ihre Form. Fließen und Erstarren stehen sowohl beim Herstellungsprozess als auch beim Brandverlauf im Fokus. Hier allerdings übernimmt die vorher tragende Metallstruktur den Fließprozess, der sich dann teilweise in zerflossenen Metallverkrustungen zeigt.

Resul Jusufi, geb.1968 im Kosovo
Studium an der Kunstakademie in Tirana/Albanien und an der Film-und-Fernsehakademie in Warschau/Polen.
Kunstschaffend tätig in: Abstrakte Malerei, Alternativ Theater, Kurzfilm, Installationen, Performance

Volker Schögler | 28. März 2018  Fazit 141, Fazitbegegnung … Seine Bilder haben keine Titel, so macht jeder Betrachter das daraus, was er selbst darin sieht. So einfach ist das. Oder scheint es zu sein. Er malt mit Acrylfarben auf Leinwand, manchmal Karton. Er braucht Wochen bis Monate für ein Bild, er ist Freund des Flows, jenes kindlichen Weggetretenseins, das den Rest der Welt vergessen macht, als wäre er eine Zeitlang ausgeknipst wie ein Fernsehapparat. Seine Welt heißt eigene Welt und in der tut man, was man will. Er tut es vorzugsweise mit vielen Farben, Farbschichten und Übermalungen, bis etwas entsteht, das zusammenhängend und homogen erscheint, eine andere Welt. Wer Zugänge sucht, kann sie finden: »Be open minded.« Diese Einstellung bevorzugt Resul Jusufi, der seit einem Jahr in Graz lebt, auch bei seinen Workshops mit Tanz, Schauspiel und Pantomime.

Nach drei Jahren an der Filmakademie in Warschau in den 1990-er Jahren hat der 50-jährige vor 20 Jahren in Polen zur Malerei gefunden und die ließ ihn nicht mehr los. Freiheit bekomme er nicht immer im Leben, sagt er, aber immer in der Kunst. »Beauty, but enigma«, sagt er, Schönheit und zugleich Rätsel hat er als Ziel. Wie man dahin komme? »Art is a step forward«, sagt er auf Englisch und auf Deutsch sagt er: »Ein Schritt in die Zukunft.«

Willi Rast

1954 in Graz geboren
1976 bis 1980 HTL für Grafik und Meisterschule für Malerei in Graz
1980 bis 1982 in Wien als Maltherapeut im Steinhof und Restaurator in Kirchen und im Stift Melk
1986 Bühnenbildstudium an der Musikhochschule Graz
Seit 1980 freischaffender Bildender Künstler
Zahlreiche Ausstellungen

Das Thema von Willy Rast war immer schon die Menschenwelt und ihre emotionellen Aggregatzustände, die er in Gestik, Farbe und Beziehungsgeflecht am Bild gewichtet und die sich auch in unterschiedlich ausformulierten Konstitutionen in seinem Bildraum zeigen, der oft keinen physikalischen Gesetzen zu unterliegen scheint, sondern der eher einen gedanklichen Raum suggeriert, mit Erinnerungen, Schwebezuständen, Bedenklichkeiten, Entwurzelungen, Andeutungen, auch Wärme und Kälte gibt es, Revisionen, Überlagerungen …

Erwin Michentaler (1956 – 2019)