Ausstellung/Gartenkunst

Opening: ROCHADE

Eilert Asmervik, geboren in Trondheim, Norwegen, studiert seit 2019 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien (Klasse Daniel Richter), lebt und arbeitet seit 2021 in Paris (Beaux Arts de Paris).
Auf der Suche nach dem Unbekannten zog Eilert im Alter von 15 Jahren nach Malmö, Schweden, um das Bryggeriets Gymnasium zu besuchen, das Skateboarding als zentralen Bestandteil in den Lehrplan integriert.
Anschließend studierte er klassische Musik und Improvisation (Birka FHSK, Schweden). Dabei lernte er instrumentale Disziplin, die Früchte restriktiver Schöpfung, Methoden, sich selbst nicht im Weg zu stehen, das Pausieren, die Wege des Zen, polyphone Harmonie und andere universelle Prinzipien der unendlichen Schöpfung zu schätzen.
Seit Beginn seiner Beschäftigung mit Bildender Kunst (Prosjektskolen, Oslo, 2018-19) arbeitet er hauptsächlich mit Malerei und Sound.
Als Mitbegründer der internationalen, fluiden Freiheitsplattform „InterStar“, die eine Oktave über Asger Jorn und eine unter Sun Ra agiert, trägt er kontinuierlich bei, interdisziplinären, intermediären, inter-ästhetischen Ausdruck in die Welt zu bringen, in Form von Guerilla-Shows, Publikationen, Editionen, Konzerten und anderen, experimentellen Formaten.

Die frühen Arbeiten Adrian Buschmanns (Kattowitz/PL 1976) waren geprägt von Referenzen zur Kunst der Romantik, von der Suche nach dem Nichts, von an Verweigerung grenzender Reduktion. Die Beschäftigung mit Vorbildern (Picabia, Chwistek, Kandinsky) zeigt sich in Buschmanns Werk ebenso wie das Streben nach selbstreferenziellen Eigenschaften eines Gemäldes. Ein komplexes System aus Zeichen und Strichen, vorwiegend abstrakt mit wenigen figürlichen Details, daneben nicht klar begrenzbare Farbflächen, Textbestandteile und stark malerische Partien definieren seine Kompositionen. Adrian Buschmann studierte an der Akademie der Künste Berlin bei Daniel Richter und erhielt einen Anerkennungspreis des STRABAG Artaward International 2013. Seit 2014 lebt und arbeitet Buschmann an der italienischen Riviera und in Wien.

Nigel Gavus & İlkin Beste Çırak
*1992 Graz, lebt in Wien und Graz / *1994 Izmir, lebt in Wien
Nigel Gavus ist als Filmemacher und bildender Künstler tätig. Er absolvierte die Schule Friedl Kubelka für unabhängigen Film und studiert derzeit an der Akademie der bildenden Künste Wien. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit Zeit, Erinnerung, Identität und der Beziehung zwischen Poesie und Kino. Er lebt und arbeitet in Wien und Graz.

İlkin Beste Çırak ist als bildende Künstlerin und Poetin tätig. Sie ist Absolventin der Universität für angewandte Kunst (Social Design) und studiert derzeit Bildhauerei & Raumstrategien an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ausgehend von öffentlichen Räumen als Kern des Zusammenlebens beschäftigt sie sich mit Lokalitäten, Identität, Kulturproduktion und Partizipation. Sie lebt und arbeitet in Graz und Wien.

Sigrid Mau (geb. 1994 in Dänemark) studiert seit 2016 Malerei und Performance an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie arbeitet hauptsächlich mit Malerei/Zeichnung und textbasierten Performances, die sich mit Themen wie Sexualität und Dominanz, Einsamkeit und Fruchtbarkeit, Paranoia und Besessenheit und ihren Auswirkungen auf den weiblichen Körper und die weibliche Psyche auseinandersetzen.