Film / Public Viewing

DER GESCHMACK VON GRIECHENLAND

Griechische Kostproben ...

Theodora MavropoulosTheodora MavropoulosTheodora MavropoulosKulinarischer Filmvortrag mit Dr. Fritz Treiber & Mag.phil.Konstantinos Tzivanopoulos (Bouzuki), Pressereferent, Interne Kommunikation, Social Media, Uni Graz
Der Autor, Regisseur und Geschmacksforscher Fritz Treiber – vielen bekannt aus der ORF-Sendung „heute leben“, für die er als Nahrungsmittel-Experte vor der Kamera stand – unternahm eine kulinarisch geprägte Kulturreise durch Griechenland.
Im Rahmen des Filmvortrags gibt es kleine Kostproben der griechischen Küche und musikalische Einlagen.

Für die Geschmacksknospen:

Tzatziki – Joghurt, Knoblauch, Gurken
Moussaka – Auflauf mit Melanzani, Faschiertem, Kartoffeln
Moussaka – Auflauf mit Melanzani, Zucchini, Schafkäse, Kartoffeln
Keftedakia – kleine Rindfleischbällchen mit Minze, Oregano
Baklava
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Ouzo, Wein
So wird die visuelle und optische Information auf alle Sinne erweitert: Speisenstruktur, Duft und Geschmack machen die Begegnung mit Griechenland zu einem besonderen Erebnis: Sehen- Hören -Riechen – Spüren – Schmecken.
Im Brotberuf arbeitet Fritz Treiber an der Uni Graz. Privat ist der Molekularbiologe passionierter Autorenfilmer und arbeitet an Dreharbeiten für seinen zweiten Spielfilm.

Fritz Mordecai Treiber wurde in Falls Church (Virginia/USA) geboren. Als Kind kam er nach Österreich, wo er auch seine schulische Laufbahn absolvierte. Während seines Studiums der Molekularbiologie sowie der Altertumskunde schrieb er seine ersten Kurzgeschichten, die bildhaft auszuformulieren ihm das Filmen deutlich als probates Mittel erscheinen ließen. Nach einer Phase des Experimentierens hatte ihn die filmische Leidenschaft fest im Griff. Er verfasste nun etliche Drehbücher, davon wurden dem kunstGarten-Publikum 2 bei szenischen Lesungen vorgestellt.

Und dann begann er auch schon sie filmisch umzusetzen: DAS KÜSTENMAMMUTBÄUMCHEN, Regie: Fritz M. Treiber, A 2013 – hatte 2014 Premiere!

Aber nicht nur die Kunst und Wissenschaft sind für ihn überlebenswichtige Kommunikationsmedien der Menschen, er begibt sich auch in die Welt des Sports als Thaiboxer und Freefighter.


Konstantin Tzivanopoulos wurde 1983 in Bruck an der Mur geboren. Durch seine griechische Wurzeln väterlicherseits hatte er immer schon, von Kindertagen an ein sehr enges Verhältnis zu seiner zweiten Heimat Griechenland, die er jährlich besucht. Die griechische Musik, vor allem die Rembetiko-Musik * (Griechen-Blues) inspirierte ihn schon immer. Mit 20 Jahren begann er – nach einem kläglich gescheiterten Versuch Klavier zu erlernen – sich für die Instrumente Bouzouki, Tzoura und Baglama zu interessieren. Im Selbststudium brachte er sich die Takte und die griechische Musik bei.

Theodora Mavropoulos schreibt dazu: Anfang der 20er-Jahre verlieren die Griechen den Krieg gegen die Türken. Das bedeutet für die griechischstämmigen Osmanen, dass sie flüchten müssen. Die meisten gehen nach Griechenland, stranden in den Hafenstädten Piräus, Athen und Thessaloniki. Dort angekommen, fühlen sie sich ihrer Heimat entwurzelt. Sie können nur schwer Fuss fassen und leben in bitterster Armut. Viele suchen Zuflucht in Drogen.Ihre alltäglichen Sorgen und Erfahrungen bringen die Neuankömmlinge mit der Rembetiko-Musik zum Ausdruck – in der Anfangszeit dominieren orientalische Instrumente wie Santur, Geige und Lyra.Neben den Zugewanderten leben auch viele der griechischen Arbeiter in ärmlichen Verhältnissen. Sie gestalten die Rembetiko-Musik mit. Das führt mit den Jahren zu einer immer stärkeren Mischung von orientalischen und griechischen Stilen. Die heute für griechische Musik typische Busuki – als Langhalslaute mit birnenförmigem Korpus ähnelt sie einer Mandoline – setzt sich als populärstes Instrument im Rembetiko durch.Die Texte der Rembetiko-Lieder handeln hauptsächlich von Armut, Liebe und Drogen. Durch die direkte Wortwahl entstehen oftmals scharfe Skizzen des damaligen Alltags. Beschrieben wird etwa, dass man sich den nächsten Heroinschuss setzten möchte, dass die Polizei beim Glücksspiel stört oder wie jemand auf einer Strohmatte im Dreck schläft und von der Gesellschaft verscheucht wird, weil er zu schmutzig ist. Es gibt jedoch auch trostspendende Texte, die zwar die Armut schildern, aber Hoffnung auf ein besseres Morgen machen.Von der griechischen Gesellschaft werden die sogenannten Rembetes geächtet. sie gelten als kriminell. Während der Diktatur unter Ioannis Metaxas in den 30er-Jahren sowie zur Zeit der Militärdiktatur Ende der 60er- bis Anfang der 70er-Jahre werden viele Texte zensiert.

Darum versammeln sich die Rembetes oft an versteckten Plätzen, um zu spielen. Ein ungebrochener Stolz der Menschen lässt sich in der eindringlichen, eigenwillig vorantreibenden Rhythmik der Stücke erkennen. 
Heute, da das Land in einer Krise steckt, erlebt der «Blues der Griechen» ein Revival – in Form von Coverversionen, gespielt von der jungen Generation.

Konstantinos Tzivanopoulos

The bouzouki (/buːˈzuːki/; also buzuki; Greek: μπουζούκι, pronounced [buˈzuci]; plural bouzoukia Greek: μπουζούκια) is a musical instrument popular in Greece that was brought there in the 1900s by Greek immigrants from Turkey, and quickly

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