Ausstellung/Gartenkunst

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Petra Kapš/OR poiesis: Spell of Silence

Lena Feitl, Petra KapšGertrude Moser-Wagner, Alfred GrafKurt Spitaler & Pouya Gourabi

Lena Feitl wird für die Street Gallery eine Arbeit bereitstellen. Die junge Künstlerin lebt und arbeitet in Wien und der Steiermark. Sie will Essentielles zeigen, das beständig um uns ist und von uns oft übersehen wird. Sie studiert an der Angewandten in Wien, wo sie bereits ein Studium Textiles Design mit Auszeichnung abgeschlossen hat.

What remains is what is and always has been there, a neutral construct , which connects everything.

Petra Kapš (alias OR poiesis), geboren 1975, Magistra der Philosophie, Künstlerin, Autorin, Kuratorin.

Sie webt ihre Arbeit zwischen Klangkunst, Radio, Zeit-Raum-Poesie, Performance, kritischer und essayistischer Kunstreflexion sowie Planung und Organisation von Ausstellungen und Festivals.

Das Wort, ihr primäres Medium, erweitert sie in den sonoren Sphären der Zeit-Raum-Poesie. Sie entwickelt eine performative Praxis der territorialen Tonaufnahme, erforscht und realisiert die Möglichkeiten des Radioraumes, widmet sich der Auralität von räumlicher Erinnerung und Zeitwirbeln, dem digitalen Format sowie der Körperlichkeit raumfüllender Bücher. Im Mittelpunkt steht neben allen digitalen Dimensionen die physische Präsenz des Körpers. Ihre Klangarbeiten sind verwurzelte Einsamkeiten.

Aktuelle Arbeiten: Ear in the gardens of silence, side streets … Maribor; Kunstbuch; gedruckte Ausgabe, Zeit-Raum Hörbuch // Aural memory, time vortex_flux; Klangkomposition, 41’08“, Soloperformance (Euroradio Palma Ars Acustica, Kunstprojekt Centralna postaja Maribor, Kunstgalerie Maribor, radioCona Ljubljana, Wave Farm Radio New York) // Berliner Luft, Sonopoetic paths Berlin, Klang-/Radioperformance, Fensterroman (Radio aporee ProjektRaum Berlin) // Walking Plänterwald, Sonopoetic paths Berlin, September 6th 2015, afternoon, 55’01, Klang-/Radiostück (framework:afield, Framework Radio, EE) // Tišina, ki jo iščem ob rekah, 40’17“, Zeit-Raum-Klangpoesie, Klanginstallation (Museum des Wahnsinns, Trate, SI) // Homage to John Cage, reading ”Lecture on Nothing” at Ryoan-ji, Kyoto, Leseperformance (Kyoto, JP) // Japanese Gardens and Crossings; Paths and Their Sonic Realities (Tokyo, Kyoto, JP).

Steine verbindet das Menschliche mit den alten, authentischen, kosmischen Elementen der Welt. Es geht darum, die Schwingungsqualitäten des Steins zu verstärken, sie in den menschlichen Hörbereich zu übertragen und sie als interaktives Klangfrequenzfeld zu integrieren, das mit dem Körper und dem Bewusstsein des Hörers in Resonanz tritt. Die Künstlerin interessiert sich für das Verhalten verschiedener materieller und biomorpher Felder sowie für deren Interferenzen.

Homepage: www.orpoiesis.blogspot.com

Gertrude Moser-Wagner, geboren 1953 in St.Georgen/Murau, Steiermark, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Wien.
1977/78 Beginn des Bildhauereistudiums bei Prof. Wander Bertoni an der Hochschule für angewandte Kunst, Wien. Fortsetzung des Studiums an der Akademie der Bildenden Künste, Wien, bei Prof. Bruno Gironcoli, Diplom 1981.
1982-1990 Lehrbeauftragte an der Akademie der Bildenden Künste
bei Prof. Arnulf Rainer.
Künstlerdozentin im Sommer 1990 am Progetto Civitella d’Agliano, Italien
1990-92 Lehrauftrag „Interdisziplinäre Techniken“ bei
Gastprof. Beverly Piersol an der Hochschule für angewandte Kunst, Wien.
Seit 1996 VICE VERSA Kunst-Projekte mit Beverly Piersol.
Adjunct Professor, Webster University, Vienna (1999-2009)
Künstlerdozentin im Bereich Kunst und Therapie, Wien.
Workshops im In- und Ausland.
Auslandsateliers Rom (1994) und Kraków (1997)
Artist in Residence, UMAS – United Media Arts,
Durham/Ontario, Kanada (2000)
Pilotprojekt des BMUKK – „Mentoring von Künstlerinnen
für Künstlerinnen“ (2011)

Künstlerisches Arbeitsfeld

Konzept, Skulptur, Video. Seit 1979 Ausstellungen, Projekte; seit 1983 Video; seit 1985 Kunst im öffentlichen Raum, Interventionen, Symposien, Kommunikationsprojekte, Texte; Zusammenarbeit mit KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen anderer Disziplinen

 

Pouya Gourabi wurde zur Zeit der iranischen Revolution geboren und erlebte seine Jugend im Krieg. Seine Liebe zum Film stammt aus dieser Zeit, als er „Der dritte Mann“ von Carol Reed sah und in diesem jungen Alter bereits dem Film verfiel. Er lernte aus neuen Hollywoodfilmen wie auch vom Weltkino von Kurosawa bis Kubrick. Schließlich emigrierte er in den frühen 1990ern nach Holland um an der Filmakademie zu studieren und arbeitete an Kurzfilmen, Untergrundfilmen, Kunstfilmen und Werbefilmen in den Niederlanden, Serbien, den USA, Iran, Italien und Kuwait.

Ein Schauspieler landet wieder in seinem alten Theater. Er muss für ein Stück vorsprechen, das er schon oft davor gespielt hat. Der neue künstlerische Leiter will, dass er eine Maske trägt. Aber er weigert sich und es kommt zu einem Streit. Schließlich verlässt er die Szene. In der Garderobe erhält er von seinem Kollegen eine Telefonnummer. Es ist ein privater Job…

Erklärung des Regisseurs:

Die Idee, den Low-Budget-Film DIE ZWEITE AUDITION zu machen, war es, einen Zeitgeist über das Leben und die Zeiten im Raum Den Haag in den Niederlanden zu schaffen: einen Film über die fast surrealen Verhältnisse zu machen und diese in einer realistischen Stimmung darzustellen.
Die Inspiration durch die revisionistischen Detektivfilme der 1970er Jahre und deren Verwendung der klassischen Hardboiled-Elemente half mir beim Schreiben der Geschichte.

Das Ansehen vieler autonomer erster Spielfilme hat mir auch geholfen, die Genres der Geschichte zu identifizieren, um jeden Drehtag mit einem anderen Schauspielerteam nutzen zu können, da der Zeitplan und das Budget begrenzt sind. DIE ZWEITE AUFNAHME ist ein unabhängiger Kunstfilm, ein Mitternachtsfilm, der zum Genre der Sozialsatire tendiert. Mit dem Soundtrack des Elektro-Musik-Pioniers Legowelt zwingt die Geschichte den arbeitslosen Hauptdarsteller David Geysen, für einen privaten Job durch die Straßen zu ziehen.

DIE ZWEITE AUFNAHME ist irgendwie eine internationale Produktion mit belgischen, niederländischen, iranischen, pakistanischen und somalischen Schauspielern. Shahin Khakpour hat im Studio Moon in Teheran, Iran, den Tonschnitt und die Endmischung vorgenommen, alles online.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Alfred Graf, der 1958 in Feldkirch geboren wurde und an der Akademie der bildenden Künste in Wien studierte, erforscht seit Jahren bildnerisch die Sedimente und Gesteinsformationen von Landschaften in allen Teilen der Welt – dem heimischen Vorarlberg genauso wie dem US-Bundesstaat Kentucky, der Insel Sylt oder dem Vesuv.Die

Auf ausgedehnten Touren sammelt er am jeweiligen Ort verschiedene Erden, Sande und Gesteine, die er im Atelier zermörsert, mit Wachs – das aus derselben Region wie die geologischen Materialien stammt – bindet und nach unterschiedlichen gestalterischen Konzepten auf Baumwollmolino fixiert. Neben den Bildern schafft Alfred Graf auch dreidimensionale Objekte wie Kuben und Quader, die er durch sukzessives Aufschichten der Materialien formt.

Der Künstler stellt  Landschaften in ihrer Beschaffenheit, ihrer inneren Struktur und ihren Farben, die sie gestalten und ihr den eigenen Charakter verleihen, abstrahierend dar. So entstehen Werke, in denen Alfred Graf die Essenz einer Region gleichsam sich selbst zum Ausdruck bringen lässt.

Kurt Spitaler, geboren 1966 in Bruck/Mur, aufgewachsen in Judenburg (Stmk) und Großbuch (Ktn),
sudierte Soziologie (1991 Diplom mit Auszeichnung) und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden
Künste bei Bruno Gironcoli (1999 Diplom mit Auszeichnung). Er lebt in Wien und  arbeitet in Kottingbrunn (NÖ).

Schon während seines Studiums entwickelt Kurt Spitaler die für seine Arbeiten charakteristische Form der Vernähung. Das Prinzip des Seriell-Additiven bestimmt die prägnante Wirkung seiner meist auf einfache Grundformen reduzierten Kunstwerke. Der Naht kommt dabei nicht nur eine ästhetische, sondern eine elementar funktionale Bedeutung zu, indem sie einzelne Elemente der Alltagswelt zu einem neuen Ganzen verbindet.